Die Deutsche Polizeigewerkschaft zeigt sich erfreut darüber, dass das Verfahren gegen den Polizeibeamten, der am 4. März 2016 an der Tiefer eine Jugendliche durch Schüsse schwer verletzt hatte, eingestellt worden ist.

„Es freut mich besonders, dass die Ermittlungen ohne jeden Zweifel ergeben haben, dass die einschreitenden Beamten sich laut und vernehmlich als Polizisten zu erkennen gegeben haben,“ so Jürn Schulze, Landesvorsitzender der Gewerkschaft.

„Es gehört zum allgemeinen Verständnis, dass jeder Angriff auf Polizeibeamte, dazu noch mit einer Schusswaffe, Konsequenzen hat. Blindes gewalttätiges Handeln in der bloßen Annahme, dass vor der Tür ein Angreifer lauert, ist mit unserem Rechtsverständnis nicht vereinbar – es gibt kein Recht im Unrecht,“ so Schulze weiter, der gleichzeitig noch einmal betonte, es sei für „keinen Menschen in einer Stresssituation möglich, den Knall einer Gaswaffe von der einer scharfen Waffe zu unterscheiden – auch nicht für Polizeibeamte.“

Auch diese Frage hatte die Staatsanwaltschaft untersuchen lassen, Schulze sprach ihr „für die sorgfältigen Ermittlungen besonderen Dank“ aus.

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