Am 20.03.2015 fand der Landeskongress der Deutschen Polizeigewerkschaft im DBB Bremen statt.

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Im Großen Sitzungssaal des Haus des Reichs in Bremen wurden die Weichen für die Zukunft der DPolG Bremen gestellt und eine neue Satzung verabschiedet. Als Nachfolger des ehemaligen Landesvorsitzenden Ralf Manning wurde Jürn Schulze mit einstimmiger Mehrheit zum neuen Landesvorsitzenden gewählt.

Erster stellvertretender Landesvorsitzender ist Andreas Koziol, die weiteren Stellvertreter sind Hartmut Uhde aus Bremen, Günther Flißikowski aus Bremerhaven und der ehemalige Landesjugendleiter André Gudel. Seine Nachfolge in der JUNGEN POLIZEI tritt Bernard (Ben) Soika an, der ab sofort für die "Jugend" in der DPolG Bremen verantwortlich ist.

Im Amt bestätigt und somit für weitere vier Jahre gewählt wurden Michael Franke als Tarifbeauftragter und Horst Dannemann als Seniorenbeauftragter.

Ein ebenfalls wichtiges und neues Amt in der DPolG Bremen übernimmt ab sofort der ebenfalls einstimmig gewählte Sven Rottenberg. Sven ist männlicher Gleichstellungsbeauftragter und in dieser Funktion auch auf einem, für eine Polizeigewerkschaft völlig neuem Gebiet, Ansprechperson: Er vertritt und berät ab sofort alle Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transexuelle und Intersexuelle (LSBTI) Kolleginnen und Kollegen.

Ralf Manning wurde vom neuen Landesvorsitzenden als Ehrenvorsitzender vorgeschlagen um ihn für seine hervorragende Arbeit zu ehren. Die Delegierten wählten auch ihn einstimmig in dieses Amt.

Als Gastredner machte sich der Bundesvorsitzende der DPolG, Rainer Wendt, auf den Weg von Berlin ins "kleine" Bremen. Hauptthemen in diesem Zusammenhang war natürlich der Terrorismus und der Umgang der Polizei damit.

Er betonte in seiner Rede zu den Delegierten, dass er es für richtig halte, dass Innensenator Mäurer eine lückenlose Aufklärung anstrebe. Es sei ebenso richtig, diese Aufklärung durch einen Dritten machen zu lassen; die laut gewordenen Rücktrittsforderungen seien zwar normal, aber überflüssig. Man müsse sich Fehler eingestehen dürfen, ohne sofort zum Rücktritt aufgefordert zu werden.

"Die Polizei, die 24h, 7 Tage die Woche hervorragende Leistung bringt kann nicht ohne Fehler arbeiten und wenn man sich diese Fehler nicht eingestehen darf um daraus zu lernen und sich zu verbessern, dann kommen wir automatisch in eine Welt, in der Fehler vertuscht werden - das ist menschlich." so Wendt.

Neben dem Thema Terrorwarnung beherrschte auch der Großeinsatz in Frankfurt die Diskussion.

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Am Ende des Tages schloss die DPolG Bremen den Landeskongress mit einer Pressekonferenz ab, an der zahlreiche Pressevertreter u.A. von RTL, dem ZDF, Radio Bremen, teilnahmen.

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