Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) Bremen begrüßt ausdrücklich, dass anlässlich des Spiels des SV Werder Bremen gegen den HSV am 19. April der DFL erstmals eine Rechnung über die zusätzlichen Kosten für den Polizeieinsatz präsentiert werden wird.

„Wer geglaubt hat, dass in dieser Angelegenheit Worten keine Taten folgen würden, hat den Sinn des Ganzen nicht verstanden,“ so der Landesvorsitzende der DPolG, Jürn Schulze, der sich über die Reaktion der CDU auf die Rechnung wundert: Hier von einer Wahlkampfaktion zu sprechen, sei „sicherlich Unfug.“

„Wenn zu den Spielen gegen Hannover und Dortmund keine Rechnung geschrieben wurde, zeigt dies eindeutig, dass der Innensenator das Thema ernst nimmt und verantwortungsvoll damit umgeht. Hier ist kein Hintertürchen geschaffen worden, durch das der Haushalt klammheimlich auf Vordermann gebracht werden soll, sondern es werden zusätzliche Kosten in Rechnung gestellt, die durch gewaltbereite Menschen entstehen, die den Besuch eines Fußballspiels für gewöhnliche Fußballfans und die eingesetzten Polizeikräfte zu einem höheren Risiko machen,“ so Schulze weiter. Die zuletzt geäußerte Überraschung der CDU ist für ihn „Wahlkampfgeplänkel, das uns in der Sache nicht weiterbringt.“ 

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