facebook button png by ockre d3gok5yDie DPolG Bremen warnt vor der steigenden Zahl von Betrugsfällen, bei denen mit "geklonten" Facebook-Profilen Paypal-Zahlungen erschlichen werden. Die Betrüger kopieren dazu das Profil eines Nutzers, verwenden korrekte Namen und Fotos, und fügen dann die bereits vorhandenen Freunde des Nutzers ihrem gefälschten Profil hinzu. Danach fordern die Betrüger ihre Kontakte auf, erst die Handynummer und danach einen SMS-Code von PayPal herauszurücken.

Häufig nimmt der betreffende Nutzer die Freundschaftsanfrage an – immerhin kennt er den vermeintlichen Absender, und es gibt immer wieder Fälle, in denen beispielsweise ein Nutzer sich bei Facebook abgemeldet hatte, sich später doch erneut anmeldet und deshalb Freundschaftsanfragen versendet. Auch, dass nach der Handynummer gefragt wird, ist nicht gerade ungewöhnliche. Immerhin gehen Nummern gelegentlich verloren, zum Beispiel, weil das Mobiltelefon gewechselt wird.

Rückt das Opfer die Mobiltelefonnummer heraus, bekommt es kurz darauf eine SMS. In dieser wird ihm ein Code für eine PayPal-Transaktion zugesendet. Parallel fordern die Betrüger ihr Opfer auf, den Code zu schicken. Hier wäre eine gesunde Portion Skepsis angebracht, dennoch setzen die Täter ihr Vorhaben häufig erfolgreich in die Tat um. Das Foto einer bekannten Person scheint bei vielen Opfern das Maß des Misstrauens deutlich herabzusetzen.

In diesem Zusammenhang weisen wir daraufhin, dass es für uns keinerlei Grund gibt, über unsere Website oder unser Facebook-Profil irgendjemanden zu Zahlungen oder die Herausgabe von Daten jedweder Art aufzufordern. Wenn Nutzer unserer Internetpräsenzen derartige Aufforderungen erhalten, ist allerhöchste Skepsis geboten. Wir raten daher: Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, bevor Sie Zahlungen leisten oder vermeintlich der DPolG Bremen ihre Daten (Telefonnummern, Emailadressen o.ä.) zur Verfügung stellen!

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