Die Deutsche Polizeigewerkschaft in Bremen (DPolG) mahnt einen besonnenen Umgang mit dem Polizeibeamten an, gegen den jetzt wegen des Verdachts der Beteiligung an einem Einbruch in Bremen ermittelt wird. Dazu unser Landesvorsitzender Jürn Schulze:

„Auch, wenn die Beweislast erdrückend erscheinen mag, gilt doch, dass jeder Tatverdächtige bis zu einer Verurteilung durch ein Gericht als unschuldig zu gelten hat. Das gilt selbstverständlich auch für Polizeibeamte.

Im Zusammenhang mit den Ermittlungen kann wieder einmal festgestellt werden, dass der häufig geäußerte Vorwurf, die Polizei sei ein verschworener, sich nach außen abschottender Haufen, nicht gerechtfertigt ist. Unsere Kollegen haben umsichtig reagiert, als sie erkannten, dass der auf einem Fahndungsfoto abgebildete Einbrecher ein Kollege sein könnte, und die notwendigen Ermittlungen eingeleitet. Das zeigt deutlich, dass unser rechtsstaatliches Prinzip funktioniert und niemand Angst vor einer von Korpsgeist geleiteten Polizei haben muss. Forderungen nach „sogenannten unabhängigen Beschwerdestellen“ erteilen wir weiterhin eine Absage."

Sollte sich der Tatverdacht erhärten, muss natürlich eine sachgerechte Bestrafung erfolgen, und im  Falle einer Verurteilung gehen wir davon aus, dass unabhängig vom Strafmaß die Entfernung des Beamten aus dem Dienstverhältnis angestrebt werden wird.  

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