Unter der Überschrift "Hilfe für traumatisierte Polizisten" hat der Weser Kurier am 17. Juni 2016 einen Artikel über die Stiftung der Deutschen Polizeigewerkschaft veröffentlicht. Wer ihn nachlesen möchte, kann das hier tun. 

In Magnanville bei Paris wurde der stellvertretende Chef der Kriminalpolizei in Les Mureaux erstochen und auch dessen Partnerin, ebenfalls eine Polizistin, getötet. Der dreijährige Sohn der beiden blieb unverletzt. 

Nach bisherigen Erkenntnissen tötete der mutmaßliche Täter den Polizisten vor der Haustür und nahm anschließend Frau und Kind als Geisel. Die Polizei hatte versucht, mit dem Geiselnehmer zu verhandeln. Währenddessen berief sich der Mann auf den "Islamischen Staat" (IS), wie die Polizei berichtete. 

Als die Verhandlungen keinen Erfolg mit sich brachten, wurde die Wohnung gestürmt, wo die Leiche der Partnerin und der unter Schock stehende Sohn gefunden wurden. Der mutmaßliche Täter wurde bei dem Einsatz getötet.

Unsere Gedanken sind bei Angehörigen und dem Jungen der getöteten Kollegen.

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Die Deutsche Polizeigewerkschaft zeigt sich erfreut darüber, dass das Verfahren gegen den Polizeibeamten, der am 4. März 2016 an der Tiefer eine Jugendliche durch Schüsse schwer verletzt hatte, eingestellt worden ist.

„Es freut mich besonders, dass die Ermittlungen ohne jeden Zweifel ergeben haben, dass die einschreitenden Beamten sich laut und vernehmlich als Polizisten zu erkennen gegeben haben,“ so Jürn Schulze, Landesvorsitzender der Gewerkschaft.

„Es gehört zum allgemeinen Verständnis, dass jeder Angriff auf Polizeibeamte, dazu noch mit einer Schusswaffe, Konsequenzen hat. Blindes gewalttätiges Handeln in der bloßen Annahme, dass vor der Tür ein Angreifer lauert, ist mit unserem Rechtsverständnis nicht vereinbar – es gibt kein Recht im Unrecht,“ so Schulze weiter, der gleichzeitig noch einmal betonte, es sei für „keinen Menschen in einer Stresssituation möglich, den Knall einer Gaswaffe von der einer scharfen Waffe zu unterscheiden – auch nicht für Polizeibeamte.“

Auch diese Frage hatte die Staatsanwaltschaft untersuchen lassen, Schulze sprach ihr „für die sorgfältigen Ermittlungen besonderen Dank“ aus.

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