Wacht endlich auf!

Eine Polizei, die ihr Personal nur noch hin- und herschieben kann, um ihre Aufgaben zu erfüllen, kann weder Kriminalität effizient bekämpfen, noch eine vernünftige Gefahrenabwehr betreiben. Beides sind ihre Kernaufgaben.

Seit Jahren diskutieren Polizistinnen und Polizisten intern über die Verschlechterung ihrer Arbeitsbedingungen: Stetig steigende Einsatzzahlen bei knappem Personalkörper lassen nicht nur den persönlichen Stresspegel jedes einzelnen Beamten steigen. Überstunden, die nicht abgebaut werden können, aber auch nicht ausbezahlt werden, sorgen für Unzufriedenheit und Frust. Und sollte der Überstundenabbau im Einzelfall doch mal möglich sein, wird vom Beamten verlangt, dass er die freien Tage während der Werktage, möglichst jedoch nicht am Wochenende nimmt... Sozial verträglich ist das nicht.

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DBB FORDERT KRÄFTIGES EINKOMMENSPLUS FÜR BESCHÄFTIGTE VON BUND UND KOMMUNEN

Auf spürbar mehr Geld für die Beschäftigten wird der dbb bei den Tarifverhandlungen für Bund und Kommunen im Frühjahr pochen.

"Nicht zuletzt wegen der besonderen Belastungen haben die Kolleginnen und Kollegen Anspruch auf einen ordentlichen Schluck aus der Pulle", sagte dbb-Vize Russ der Deutschen Presse-Agentur dpa (5. Januar 2016).

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Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) in Bremen fordert als Reaktion auf den immer lauter werdenden Ruf nach robusterem Handeln der Polizei eine Einstellungsoffensive des Bundeslandes: 200 neue Polizisten sollte das Land nach dem Willen des Gewerkschaftsvorsitzenden, Jürn Schulze, einstellen. „Am Besten sofort,“ wie er sagte.

Weiterlesen: 200 neue Polizisten - sofort!

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) verurteilt den Angriff auf die Geschäftsstelle der um Mitglieder konkurrierenden Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Bremen. Der Landesvorsitzende der DPolG, Jürn Schulze, sagte dazu: „Zum Glück wurde bei dem Anschlag niemand verletzt." Gewerkschaften seien fundamentaler meinungsbildender Bestandteil der Gesellschaft.

"Dass Polizeigewerkschaften sich für die Interessen der Polizeibeschäftigten einsetzen, kann uns allen wohl kaum zum Vorwurf gemacht werden.“ 

Die Geschäftsstelle der GdP in Bremen war am Morgen mit Steinen, einer Farbbombe und Pyrotechnik angegriffen worden, später tauchte das Bekennerschreiben einer "linksautonomen" Gruppierung auf.

Nach der Veröffentlichung eines internen Polizeiberichts zu den Vorfällen der Silvesternacht in Köln fordert die Deutsche Polizeigewerkschaft Bremen (DPolG) die Politiker der Hansestadt zum Handeln auf.

„Vorfälle wie in Köln und Hamburg können sich aus unserer Sicht jederzeit und überall wiederholen,“ sagte Jürn Schulze, Landesvorsitzender der DPolG. „Insbesondere in Bundesländern wie Bremen, die durch eine rigide Finanz- und Personalpolitik die Polizei materiell und personell an die Grenze gebracht und durch die Vergabe zusätzlicher Aufgaben überlastet haben, wird die Polizei nach solchen Einsätzen ein ähnliches Fazit ziehen müssen wie in Köln.“

Weiterlesen: Köln kann überall sein  – DPolG fordert Senat zum Handeln auf

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