Nach der Veröffentlichung eines internen Polizeiberichts zu den Vorfällen der Silvesternacht in Köln fordert die Deutsche Polizeigewerkschaft Bremen (DPolG) die Politiker der Hansestadt zum Handeln auf.

„Vorfälle wie in Köln und Hamburg können sich aus unserer Sicht jederzeit und überall wiederholen,“ sagte Jürn Schulze, Landesvorsitzender der DPolG. „Insbesondere in Bundesländern wie Bremen, die durch eine rigide Finanz- und Personalpolitik die Polizei materiell und personell an die Grenze gebracht und durch die Vergabe zusätzlicher Aufgaben überlastet haben, wird die Polizei nach solchen Einsätzen ein ähnliches Fazit ziehen müssen wie in Köln.“

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DBB FORDERT KRÄFTIGES EINKOMMENSPLUS FÜR BESCHÄFTIGTE VON BUND UND KOMMUNEN

Auf spürbar mehr Geld für die Beschäftigten wird der dbb bei den Tarifverhandlungen für Bund und Kommunen im Frühjahr pochen.

"Nicht zuletzt wegen der besonderen Belastungen haben die Kolleginnen und Kollegen Anspruch auf einen ordentlichen Schluck aus der Pulle", sagte dbb-Vize Russ der Deutschen Presse-Agentur dpa (5. Januar 2016).

Weiterlesen: Einkommensrunde 2016

Der gewaltsame Tod des am Heiligabend im Dienst getöteten Polizeibeamten in Herborn hat eine Welle der Anteilnahme über die Landesgrenzen Hessens hinaus ausgelöst. Der Personalrat beim Polizeipräsidium Mittelhessen hat ein Spendenkonto für die Hinterbliebenen des getöteten Kollegen und Familienvaters eingerichtet. Die DPolG Bremen unterstützt den Spendenaufruf, jeder Euro hilft.

Personalrat beim PP Mittelhessen
Volksbank Mittelhessen
IBAN: DE86513900000116208504
BIC: VBMHDE5F
Verwendungszweck: Herborn

trauerflorIm hessischen Herborn wurde heute ein Polizist von einem 27jährigen Angreifer erstochen, sein Kollege wurde schwer verletzt. Anlass war laut Pressemeldungen ein renitenter Fahrgast, wegen dem ein Kontrolleur die Polizei um Hilfe bat. Als die Kollegen den Mann überprüfen wollten, zog dieser ein Messer und griff die Beamten an. 

Wir wünschen dem verletzten Kollegen eine baldige und vollständige Genesung; unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei den Angehörigen beider Opfer.

Auch in diesem Jahr gab es leider wieder zahlreiche Einsätze, bei denen Kolleginnen und Kollegen seelisch oder körperlich verletzt wurden. Als bekanntes Beispiel sollen hier die Ereignisse rund um die Eröffnung der Europäischen Zentralbank in Frankfurt dienen - doch auch in Bremen gab es Fälle, die Polizeibeamten vieles abverlangt haben. Der jüngste Fall liegt erst ein paar Tage zurück: Der Angriff mit Steinen auf einen Streifenwagen, in dem eine Polizeibeamtin und ein Polizeibeamter an einer Gruppe Demonstranten vorbeigefahren war.

Weiterlesen: Heiligabend - Zeit, an Andere zu denken...

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