Die Deutsche Polizeigewerkschaft kritisiert Pläne der Gesundheitsdeputation, die ab 2016 geplante generelle Leichenschau an einem zentralen Untersuchungsort durchführen zu lassen, da dies im Falle eines Tötungsdelikts bedeuten würde, dass der Verstorbene von einem Tatort entfernt würde.

Was dies für die Spurensuche bedeutet, dürfte einleuchten. Zusätzlich wird mit der angestrebten Lösung jedoch auch dem Täter die Möglichkeit und Zeit gegeben, Spuren zu beseitigen, und damit die Strafverfolgung erschwert oder unmöglich gemacht – ein unhaltbarer Zustand!

Weiterlesen: Generelle Leichenschau gefährdet Strafverfahren

Zu einem Gespräch mit den Spitzenorganisationen der Gewerkschaften und Berufsverbände (DGB, DBB, ver.di, GEW, GdP, Richterbund) haben sich heute (Dienstag, 14. April 2015) Bürgermeister Jens Böhrnsen und Bürgermeisterin Karoline Linnert getroffen, um die Auswirkungen des Tarifabschlusses für die Angestellten des Landes auf die Beamten zu besprechen.

Der Senat beabsichtigt, die Besoldungs- und Versorgungsbezüge der bremischen Beamtinnen und Beamten in gleicher Höhe, aber zeitlich gegenüber dem Tarifabschluss um vier Monate verschoben, anzuheben.

Weiterlesen: Senat einig mit Gewerkschaften über Besoldungserhöhung

Der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, hat die Aufarbeitung des Polizeieinsatzes in Bremen aus Anlass einer terroristischen Bedrohung Ende Februar begrüßt, und sowohl dem Bremer Innensenator Mäurer als auch Polizeipräsident Müller große Anerkennung für den transparenten Umgang mit Versäumnissen ausgesprochen.

In Berlin erklärte DPolG-Vorsitzender Rainer Wendt:

Weiterlesen: "Beispielhafte Fehlerkultur" - DPolG-Bundesvorsitzender findet klare Worte zum Anti-Terror-Einsatz...

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) Bremen begrüßt ausdrücklich, dass anlässlich des Spiels des SV Werder Bremen gegen den HSV am 19. April der DFL erstmals eine Rechnung über die zusätzlichen Kosten für den Polizeieinsatz präsentiert werden wird.

Weiterlesen: Rechnung an die DFL: Konsequent und verantwortungsvoll

Neuer Tarifvertrag der Länder - Einigung auf 2,1% und 2,3% für 2015 und 2016

Am 28. März 2015 hatten sich u.A. der DBB (DPolG, DStG, Komba etc.) mit der TdL auf einen Tarifkompromiss für die rund 800.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Länder geeinigt.

Demnach erhalten die Beschäftigten ab 1. März 2015 2,1 Prozent und ab 1. März 2016 weitere 2,3 Prozent, mindestens aber 75 Euro mehr Gehalt. Die monatlichen Ausbildungsentgelte werden ab 1. März 2015 um einen Festbetrag in Höhe von 30 Euro und ab 1. März 2016 um einen weiteren Festbetrag in Höhe von 30 Euro erhöht.

Weiterlesen: Tarifvertrag der Länder - Einigung bei Verhandlungen

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